Bevölkerungswachstum

Bevölkerung – die weltweite Entwicklung

Im vergangenen Jahrhundert gab es einen rasanten Anstieg der weltweiten Bevölkerung. So lebten 1925 2 Milliarden Menschen auf der Erde. Im November 2022 waren es bereits 8 Milliarden Menschen. In weniger als 100 Jahren hat sich die Zahl der Weltbevölkerung vervierfacht. Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Entwicklung der Einwohnerzahlen und dem Wachstum weltweit sowie einzelner Länder wie Deutschland, Österreich, Schweiz, China, Indien, USA usw.

Rasanter Anstieg der Weltbevölkerung

Insbesondere im vergangenen Jahrhundert gab es einen enormen Anstieg der Weltbevölkerung. Im Jahr 1805 wurde erstmals die Marke von einer Milliarde Menschen erreicht. Bis zur nächsten Milliarde dauerte es 120 Jahre, denn erst im Jahr 1925 lebten 2 Milliarden Menschen auf der Erde. Danach schritt das Wachstum der Weltbevölkerung rasanter voran. Im Jahr 1960 wurde die Drei-Milliarden-Marke überschritten. Nur 35 Jahre nach der Zwei-Milliarden-Marke. 14 Jahre später im Jahr 1974 lebten 4 Milliarden Menschen auf der Erde. Im Jahr 1987 wurde die Fünf-Milliarden-Marke geknackt. Dies dauerte nur mehr 13 Jahre.

In der Folge dauerte es immer 12 Jahre, bis eine weitere Milliarde erreicht wurde. Von 1987 bis 1999 (6 Milliarden Menschen), von 1999 bis 2011 (7 Milliarden Menschen) und von 2011 bis 2023 (8 Milliarden Menschen). Berechnungen der UN zufolge werden im Jahr 2037 9 Milliarden Menschen auf der Erde leben. Die 10-Milliarden-Marke soll Schätzungen zufolge im Jahr 2058 erreicht werden. Dementsprechend wird das weltweite Bevölkerungswachstum nicht mehr so rasant sein wie zwischen 1987 und 2023.

Das folgende Diagramm zeigt den Anstieg der weltweiten Bevölkerung zwischen 1950 und 2021.

Anhand dieses Diagramms gut zu sehen ist, dass mit jedem Jahrzehnt ein höheres Wachstum der Weltbevölkerung gegeben war. Zwischen 1950 und 1960 gab es ein weltweites Wachstum von 520 Millionen Menschen. Von 1960 bis 1970 waren es bereits 680 Millionen Menschen usw.

Asien ist der bevölkerungsreichste Kontinent der Erde

Der Großteil der menschlichen Bevölkerung lebt in Asien. Genauer gesagt sind mehr als die Hälfte der Menschen auf der Erde Asiaten. Danach folgen Afrika und Europa. In Europa ist das Wachstum deutlich geringer als in Asien. Das nächste Diagramm mit dem Vergleich der Menschen in Europa und in Asien zeigt dies sehr gut.

Bevölkerungswachstum Asien und Europa im Vergleich

Diese Statistik zeigt sehr gut, dass im Jahr 1950 die Bevölkerung in Asien etwa nur doppelt so hoch war wie in Europa. Doch die Kurve der Einwohnerzahl in Asien zeigt bis zum Jahr 2021 steil nach oben. Im Jahr 2021 war die Bevölkerung in Asien bereits rund 6-mal höher wie in Europa. In Europa war in den vergangenen 70 Jahren nur ein geringes Wachstum gegeben. So stieg die Zahl der Menschen in Europa zwischen 1990 und 2000 nur um rund 5 Millionen Menschen an.

Mit rund 10 Millionen Menschen nicht viel größer war der Anstieg der Einwohnerzahl in Europa zwischen 2000 und 2010. Und auch zwischen 2010 und 2021 stieg die Zahl der Menschen in Europa nur um rund 9 Millionen an. Im Gegensatz dazu gab es in Asien von Jahrzehnt zu Jahrzehnt einen Anstieg von rund 400 bis rund 500 Millionen Menschen.

Alleine in China lebten im Jahr 2021 mit 1.43 Milliarden fast doppelt so viele Menschen wie in Europa. Die folgende Statistik zeigt das Bevölkerungswachstum in China und Europa als Vergleich.

Wie anhand dieses Diagramms zu sehen ist, gab es im Jahr 1950 noch mehr Menschen in Europa als in China. Auch ein Jahrzehnt später war noch kein großer Unterschied gegeben. Doch in den folgenden Jahrzehnten gab es ein rasantes Wachstum in China, wie die kontinuierlich nach oben zeigende blaue Kurve gut zeigt.

Indien bald das bevölkerungsreichste Land der Welt?

Die Stellung als bevölkerungsreichstes Land der Erde wird China vermutlich in wenigen Jahren an Indien abgeben. Während die Geburtenzahlen in China rückläufig und auf einem niedrigen Niveau sind, steigt die Zahl der Einwohner in China auch in den vergangenen Jahren stark an. Die Entwicklung der Bevölkerung in China und Indien zeigt das nächste Diagramm.

Interessant an dieser Grafik der beiden bevölkerungsreichsten Länder dieser Welt ist, dass China zwischen 1950 und 1990 ein stärkeres Wachstum aufweist als Indien. Seit dem Jahr 2000 ist jedoch das Wachstum in Indien höher als in China. Im Jahr 2021 waren die beiden asiatischen Länder nur mehr 20 Millionen Menschen voneinander getrennt. Die Entwicklung ist dahingehend, dass Indien wahrscheinlich bald das bevölkerungsreichste Land der Erde sein wird. Insbesondere aufgrund der stagnierenden Geburtenzahlen schrumpfte die Bevölkerung Chinas in den vergangenen beiden Jahren.

Bevölkerungswachstum USA und Japan

Neben der Bevölkerung von China und Indien lohnt sich auch ein Blick auf das Wachstum der Einwohnerzahl in den USA und Japan. In den vergangenen Jahren erschienen immer wieder Berichte, dass die Zahl der Einwohner in Japan schrumpft. Daher ist es interessant, sich die Daten genauer anzusehen.

Während die Zahl der Bevölkerung in den USA in den vergangenen sieben Jahrzehnten kontinuierlich gestiegen ist, ist in Japan das Wachstum der Einwohnerzahl rückläufig. Bereits im Artikel Durchschnittsalter – Deutschland gehört zu den Spitzenreitern weltweit wurde von einer immer älter werdenden Bevölkerung in Japan berichtet. Das zeigt sich auch beim Wachstum der Einwohner in Japan. Im Jahr 2021 gab es rund 3.5 Millionen Japaner weniger als im Jahr 2010.

Im Gegensatz zu Japan ist das Bevölkerungswachstum in den USA nicht rückläufig, allerdings war der Anstieg der Menschen in den USA zwischen 2010 und 2021 deutlich geringer als die Jahrzehnte zuvor. In den meisten Jahrzehnten stieg die Zahl der Einwohner in den USA um etwa 20 bis 30 Millionen Menschen. Den höchsten Anstieg gab es zwischen 1990 und 2000 mit mehr als 34 Millionen Menschen.

Bevölkerung Deutschland – geringe und gleichmäßige Entwicklung

Das Bevölkerungswachstum in Deutschland kann als gering bezeichnet werden. Zwar ist ein kontinuierliches Wachstum der Einwohnerzahl in Deutschland gegeben, allerdings ist dies deutlich geringer als in anderen Ländern dieser Erde. Um dies zu verdeutlichen zeigt das nächste Diagramm nicht nur die Bevölkerung in Deutschland zwischen 1950 und 2021, sondern zum Vergleich auch das Wachstum der Länder Pakistan und Brasilien.

Diese Grafik zeigt nahezu eine gerade Linie in Bezug auf das Bevölkerungswachstum in Deutschland. Von 1970 bis 1980 und von 2000 bis 2010 war die Bevölkerungszahl in Deutschlang sogar rückläufig. Zudem ist zu sehen, dass es im Jahr 1950 sowohl in Brasilien als auch Pakistan weniger Einwohner als in Deutschland gab. Doch bereits 1960 gab es in Brasilien geringfügig mehr Menschen. Bei Pakistan dauerte es anhand dieser Bevölkerung-Statistik bis zum Jahr 1980. Doch insbesondere in Pakistan ist ein enormes Wachstum der Einwohnerzahl in den vergangenen Jahrzehnten gegeben. Im Jahr 2021 lebten bereits mehr Menschen in Pakistan als in Brasilien.

Bevölkerung Schweiz und Österreich

Kurz wird in diesem Beitrag auch auf die Bevölkerung in der Schweiz und Österreich eingegangen. Beides sind vergleichsweise kleine Länder, wobei in der Schweiz im Vergleich zu Österreich ein starkes Bevölkerungswachstum in den letzten Jahrzehnten gegeben ist.

Die beiden Kurven zeigen, dass die Kluft in Bezug auf die Einwohnerzahl in der Schweiz und Österreich immer kleiner wird. Dementsprechend ist das Bevölkerungswachstum in der Schweiz in den vergangenen Jahrzehnten höher als in Österreich. Wenn die Entwicklung der Bevölkerung in der Schweiz so weiter geht, dann wird die Schweiz in einigen Jahren eine höhere Einwohnerzahl aufweisen als Österreich. Zwischen 2010 und 2021 stieg die Einwohnerzahl in der Schweiz um 870.000 an, während in Österreich im selben Zeitraum ein Wachstum von lediglich 230.000 Menschen gegeben war.

Bevölkerung Rangliste Stand 2021

1. China1,425,893,504
2. Indien1,407,563,904
3. USA336,997,632
4. Indonesien273,753,184
5. Pakistan231,402,112
6. Brasilien214,326,224
7. Nigeria213,401,328
8. Bangladesch169,356,240
9. Russland145,102,752
10. Mexiko126,705,136
11. Japan124,612,528
12. Äthiopien120,283,024
13. Philippinen113,880,336
14. Ägypten109,262,184
15. Vietnam97,468,024
16. Demokratische Republik Kongo95,894,120
17. Iran87,923,432
18. Türkei84,775,408
19. Deutschland83,408,560
20. Thailand71,601,104
21. Vereinigtes Königreich67,281,040
22. Frankreich64,531,448
23. Tansania63,588,332
24. Südafrika59,392,256
25. Italien59,240,336
26. Myanmar53,798,088
27. Kenia53,005,616
28. Südafrika51,830,136
29. Kolumbien51,516,560
30. Spanien47,486,932
31. Uganda45,853,780
32. Sudan45,657,204
33. Argentinien45,276,788
34. Algerien44,177,964
35. Irak43,533,592
36. Ukraine43,531,424
37. Afghanistan40,099,460
38. Polen38,307,724
39. Kanada38,155,012
40. Marokko37,076,588
41. Saudi Arabien35,950,396
42. Angola34,503,776
43. Usbekistan34,081,452
44. Peru33,715,464
45. Malaysia33,573,872
46. Jemen32,981,644
47. Ghana32,833,036
48. Mosambik32,077,074
49. Nepal30,034,988
50. Madagaskar28,915,652
51. Venezuela28,199,862
52. Elfenbeinküste27,478,250
53. Kamerun27,198,632
54. Nordkorea25,971,910
55. Australien25,921,094
56. Niger25,252,722
57. Taiwan23,859,904
58. Burkina Faso22,100,690
59. Mali21,904,990
60. Sri Lanka21,773,438
61. Syrien21,324,366
62. Malawi19,889,742
63. Chile19,493,184
64. Sambia19,473,132
65. Rumänien19,328,558
66. Kasachstan19,196,468
67. Ecuador17,797,736
68. Guatemala17,608,484
69. Niederlande17,501,696
70. Tschad17,179,744
71. Somalia17,065,588
72. Senegal16,876,726
73. Kambodscha16,589,031
74. Simbabwe15,993,525
75. Guinea13,531,909
76. Ruanda13,461,891
77. Benin12,996,901
78. Burundi12,551,215
79. Tunesien12,262,949
80. Bolivien12,079,474
81. Belgien11,611,416
82. Haiti11,447,575
83. Kuba11,256,373
84. Jordanien11,148,288
85. Dominikanische Republik11,117,873
86. Südsudan10,748,278
87. Tschechien10,510,748
88. Schweden10,467,095
89. Griechenland10,445,368
90. Aserbaidschan10,312,992
91. Portugal10,290,109
92. Honduras10,278,346
93. Papua-Neuguinea9,949,438
94. Tadschikistan9,750,078
95. Ungarn9,709,784
96. Weißrussland9,578,172
97. Vereinte Arabische Emirate9,365,149
98. Österreich8,922,086
99. Israel8,900,057
100. Schweiz8,691,409
101. Togo8,644,829
102. Sierra Leone8,420,642
103. Hongkong7,494,580
104. Laos7,425,055
105. Serbien7,296,771
106. Bulgarien6,885,864
107. Nicaragua6,850,546
108. Libyen6,735,280
109. Paraguay6,703,802
110. Kirgisistan6,527,742
111. Turkmenistan6,341,850
112. El Salvador6,314,165
113. Singapur5,941,063
114. Dänemark5,854,246
115. Kongo5,835,814
116. Libanon5,592,626
117. Finnland5,535,982
118. Zentralafrikanische Republik5,457,165
119. Slowakei5,447,621
120. Norwegen5,403,021
121. Liberia5,193,422
122. Costa Rica5,153,959
123. Palästina5,133,393
124. Neuseeland5,129,730
125. Irland4,986,525
126. Mauretanien4,614,981
127, Oman4,520,474
128. Panama4,351,264
129. Kuwait4,250,111
130. Kroatien4,060,139
131. Georgien3,757,984
132. Eritrea3,620,324
133. Uruguay3,426,265
134. Mongolei3,347,782
135. Bosnien und Herzegowina3,270,948
136. Puerto Rico3,256,030
137. Moldawien3,061,509
138. Albanien2,854,710
139. Jamaika2,827,701
140. Armenien2,790,971
141. Litauen2,786,652
142. Katar2,688,239
143. Gambia2,639,922
144. Botsuana2,588,424
145. Namibia2,530,150
146. Gabun2,341,185
147. Lesotho2,281,464
148. Slowenien2,119,408
149. Nord Mazedonien2,103,329
150. Guinea-Bissau2,060,730
151. Lettland1,873,926
152. Kosovo1,662,022
153. Äquatorialguinea1,634,473
154. Trinidad und Tobago1,525,671
155. Bahrain1,463,266
156. Estland1,328,704
157. Osttimor1,320,944
158. Mauritius1,298,922
159. Zypern1,244,193
160. Swasiland1,192,273
161. Dschibuti1,105,562
162. Réunion966,132
163. Fidschi924,615
164. Komoren821,632
165. Guyana804,571
166. Bhutan777,500
167. Salomonen707,855
168. Macau686,616
169. Luxemburg639,330
170. Montenegro627,856
171. Suriname612,989
172. Cape Verde587,936
173. Malta526,751
174. Malediven521,469
175. Brunei445,382
176. Bahamas407,920
177. Belize400,037
178. Guadeloupe396,057
179. Island370,338
180. Martinique368,799
181. Vanuatu319,146
182. Mayotte316,022
183. Französisch-Polynesien304,038
184. Französisch-Guyana297,462
185. Neukaledonien287,809
186. Barbados281,204
187. São Tomé und Príncipe223,118
188. Samoa218,781
189. Curacao190,348
190. Sankt Lucia179,663
191. Guam170,546
192. Kiribati128,883
193. Grenada124,624
194. Mikronesien113,143
195. Jersey109,634
196. Aruba106,543
197. Seychellen106,486
198. Tonga106,034
199. Sankt Vincent und die Grenadinen104,340
200. Amerikanische Jungferninseln100,100
201. Antigua und Barbuda93,229
202. Isle of Man84,286
203. Andorra79,057
204. Dominica72,435
205. Kaimaninseln68,157
206. Bermuda64,213
207. Guernsey63,092
208. Grönland56,266
209. Färöer-Inseln52,915
210. Nördliche Marianen49,503
211. Sankt Kitts und Nevis47,631
212. Turks- und Caicosinseln45,141
213. Amerikanisch-Samoa45,056
214. Sint Maarten44,061
215. Marshallinseln42,074
216. Lichtenstein39,058
217. Monaco36,713
218. San Marino33,772
219. Gibraltar32,698
220. St. Martin31,964
221. Britische Jungferninseln31,145
222. Palau18,050
223. Cookinseln17,028
224. Anguilla15,779
225. Nauru12,533
226. Wallis und Futuna11,654
227. Tuvalu11,229
228. Saint-Barthélemy10,888
229. Sankt Pierre und Miquelon5,905
230. St. Helena5,428
231. Montserrat4,438
232. Falklandinseln3,786
233. Niue1,957
234. Tokelau1,869
235. Vatikan779

Im weltweiten Bevölkerungs-Ranking führt China vor Indien, den USA und Indonesien die Liste an. Deutschland befindet sich auf Platz 19 vor Thailand, dem Vereinigten Königreich und Frankreich. Österreich befindet sich auf Platz 98. Zwei Plätze dahinter auf Platz 100 ist die Schweiz zu finden.

Frauen und Männer – beide Geschlechter sind ausgeglichen

In Bezug auf Frauen und Männer ist die Weltbevölkerung relativ ausgeglichen. So gab es im Jahr 2021 3.93 Milliarden Frauen und 3.98 Milliarden Männer. Dementsprechend zeigt sich in den verschiedenen Ländern ein ähnliches Bild. In Deutschland lebten im Jahr 2021 42.25 Millionen Frauen und 41.15 Millionen Männer. Damit gab es 1.10 Millionen mehr Frauen in Deutschland. Auch in Österreich leben mit 4.53 Millionen und 4.39 Millionen mehr Frauen als Männer. In der Schweiz ist die Aufteilung der beiden Geschlechter mit 4.38 Millionen Frauen und 4.31 Millionen Männern noch ausgeglichener.

In den meisten Ländern ist das weibliche Geschlecht etwas stärker vertreten. Etwa in den USA mit 166.94 Millionen Männern und 170.06 Millionen Frauen oder auch in Brasilien. In Brasilien lebten im Jahr 2021 109.03 Millionen Frauen und 105.29 Millionen Männer. Deutlich größer ist der Unterschied beider Geschlechter in Russland. In Russland leben 67.39 Millionen Männer und 77.71 Millionen Frauen. Somit gibt es in Russland über 10 Millionen mehr Frauen als Männer.

Doch nicht in allen Ländern haben Frauen in Bezug auf die Einwohnerzahl die Oberhand. Gute Beispiele hierfür sind China und Indien. Im Jahr 2021 gab es in China 728.05 Millionen Männer und 697.84 Millionen Frauen. In Indien bietet sich mit 681.06 Millionen Frauen und 726.5 Millionen Männern eine ähnliche Situation. In Indien leben somit rund 45 Millionen mehr Männer als Frauen.

Größere Unterschiede bei beiden Geschlechtern gibt es nicht. Es gibt daher kein Land, in dem zum Beispiel 30 Prozent Männer und 70 Prozent Frauen oder 80 Prozent Männer und 20 Prozent Frauen leben. Wie bei der gesamten Weltbevölkerung ist das Verhältnis beider Geschlechter stets ausgeglichen. Russland, Indien und China sind jene Nationen, in denen der größte Unterschied in Bezug auf die Zahl beider Geschlechter gegeben ist.

Länder, in denen die Zahl der Einwohner schrumpft

Die bisherigen Zahlen und Statistiken zur Bevölkerung beinhalten auch Zuwanderer wie beispielsweise Flüchtlinge, die deren Land aufgrund von kriegerischen Auseinandersetzungen verlassen und irgendwann in Deutschland oder einem anderen Land eingebürgert werden. Werden Einwanderer von diesen Statistiken ausgegliedert, ist in immer mehr Ländern zu sehen, dass die Zahl der Einwohner schrumpft. Laut einer Statistik von Our World in Data ist dies auch in Deutschland der Fall.

Die natürlich wachsende Bevölkerung in Deutschland verzeichnete im Jahr 2021 ein Minus von 0.33 Prozent. In Japan ist die Rate mit Minus 0.61 Prozent noch höher. Ein Plus von 0.2 gab es in der Schweiz. Auch in China ist ein Wachstum von 0.02 Prozent gegeben. Die natürlich wachsende Einwohnerzahl in Österreich weist ein Minus von 0.06 Prozent auf. Höher als in Deutschland ist auch die Rate in Portugal mit -0.42 Prozent und in Italien mit -0.46 Prozent. Im Vergleich dazu hat Indien bei der natürlich wachsenden Bevölkerung ein Plus von 0.7 Prozent. Im Vergleich zu China erklärt sich durch diese Zahlen auch, warum Indien womöglich schon bald das bevölkerungsreichste Land der Erde sein wird.

Ähnliches gilt für das Wachstum in Pakistan, was im Vergleich mit Deutschland und Brasilien in einem Diagramm zu sehen war. Pakistan hat ein Plus von 2.06 Prozent beim natürlichen Wachstum der Einwohnerzahl. Das es nach wie vor ein weltweites Wachstum der Bevölkerung gibt, ist meist nicht auf europäische Länder zurückzuführen. Viele europäische Länder verzeichnen ein Minus bei der natürlichen Wachstumsrate. Hingegen ist insbesondere bei vielen afrikanischen Ländern wie Niger mit 3.72 Prozent ein starkes Plus gegeben. Zudem steigt auch die Zahl älterer Menschen in diversen afrikanischen Ländern. Durch diese Faktoren wird auch wahrscheinlich auch in den kommenden Jahren ein stetiges Wachstum der Weltbevölkerung gegeben sein.

Natürliches Bevölkerungswachstum Statistiken

Zum Schluss dieses Artikels gibt es noch zwei Diagramme mit den Ländern mit der weltweit geringsten Wachstumsrate und ein weiteres Diagramm mit den Ländern mit der höchsten natürlichen Wachstumsrate weltweit.

Der Vatikan ist das Land mit der weltweit niedrigsten Wachstumsrate der Einwohner. Ebenso Bulgarien, Monaco, Lettland und Serbien weisen ein geringes natürliches Wachstum auf.

Niger und Mali sind jene Länder, welche das weltweit höchste natürliche Wachstum aufweisen. Mit der Demokratischen Republik Kongo, Uganda, Tschad usw. sind bei dieser Bevölkerungs-Statistik viele weitere afrikanische Länder vertreten.

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